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Natur verrückt
16.11.2016  Mostviertler Schweinefachtag 2016
Mostviertler Schweinefachtag 2016

Am 4. November 2016 fand der Mostviertler Schweinefachtag statt.
Der Tag wurde von Dr. Albert Hortmann-Scholten eröffnet. Er ist Leiter der Fachbereiche Betriebswirtschaft, Markt, Unternehmensberatung, Familie und Betrieb an der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. In seinem Vortrag stellte er einerseits Prognosen für die Zukunft vor, andererseits berichtete er mit anschaulichen Fotos über die aktuelle Produktion in China, die ein Raunen durch den Saal gehen ließen.
Prof. Dr. Steffen Hoy, der Dozent an der Justus Liebig Universität in Gießen ist, hielt das zweite Referat. Er informierte zum Thema „große Würfe managen“ und ging dabei, unter anderem, auf die Milchversorgung der Ferkel ein. Zu Denken gab auch seine kritische Frage an das Publikum: „Wenn wir so große Würfe haben, dass nach der Geburt zwei Ferkel verenden, weil sie unterentwickelt sind, warum züchtet man auf so hohe Leistungen?“
Vor der Mittagspause stellten DI Eduard Wagner und Johannes Spangel, beide Bauberater der LK Niederösterreich, den Schweinestall der Zukunft vor. Viele Fotos und Baupläne untermauerten ihre Aussagen.
„Bauern am Pranger – Raus aus der Opferrolle!“ Elke Pelz-Thaller, eine Bäuerin und Mental- und Persönlichkeitstrainerin aus Bayern lehrte den Teilnehmern auf komödiantische Weise Motivationstechniken. Ohne Berührungsängste ging sie dabei auf das Publikum zu und brachte die Teilnehmer und Teilnehmerinnen nicht nur zum Lachen sondern auch zum Nachdenken.
Nach diesem auflockernden Referat ging Dr. Isabel Henning-Pauka, die Leiterin der Schweineklinik der Vetmeduni Wien, auf die Themen Ferkelkastration und Schwanzkupieren ein. Kritisch stellte sie Alternativen vor und ging auf gesetzliche Bestimmungen ein.
Die letzte Präsentation des Tages wurde von Sandra und Josef Lehrner, praktizierende Schweinehalter aus Marz im Burgenland, vorgetragen. Die Tatsache, dass manche Lehrer ihrer Kinder sehr wenig fachlich fundiertes Wissen über moderne Tierhaltung hatten, motivierte Familie Lehrner dazu, Schule am Bauernhof anzubieten. Mit vielen Fotos luden uns die beiden zu einem virtuellen Besuch auf ihren Hof und erklärten ihr Konzept.
Mit einer Einladung in das Schweinezentrum Gießhübl, wo noch anregend diskutiert und Köstlichkeiten der Schule verkostet wurden, endete unser spannender Tag.

Das dieser Tag ein fachlich spannender Tag wurde, bedarf es viel Arbeit und Unterstützung. Ich möchte mich bei den Mitorganisatoren Dir. Gerhard Altrichter, Beate Kraml und DI Torsten Altmann seitens der Zeitschrift Top Agrar, die wieder eine beeindruckende Tagungsunterlage gestalteten, und Ing. Hans Schmutzer vom Schweineberatungsteam der LK NÖ bedanken.
Ein großer Dank gilt dem Team des Mostviertler Bildungshofs aus Küche und Haus, die im Hintergrund für das leibliche Wohl und einen reibungslosen Ablauf sorgten.
Auch unsere Sponsoren, die Stallbaufirmen Bräuer, Hörmann und Stewa sowie die Futtermittelfirmen Biomin, Fixkraft, Garant und Schaumann trugen einen wesentlichen Teil zum Gelingen der Veranstaltung bei.


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11.11.2016  Europa und Wir - Dialog der Generationen!
Europa und Wir - Dialog der Generationen!

An der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) Gießhübl fand am Mittwoch, den 9. November 2016 die Auftaktveranstaltung der Reihe „EUROPA & WIR – Dialog der Generationen“ statt. Schülerinnen und Schüler der LFS Gaming, LFS Gießhübl, LFS Hohenlehen, LFS Unterleiten und des Francisco Josephinums Wieselburg präsentierten gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der älteren Generation die Ergebnisse der vorangegangenen Workshops. Dabei wurden folgende Themen erörtert: Migration - von der Herausforderung zur Chance / Digitale Zukunft - Hindernisse und Potenziale / Sichere, erschwingliche und nachhaltige Energieversorgung / Ernährung und Gesundheit aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Generationen beleuchtet.

Die für EU-Fragen zuständige Landesrätin Mag. Barbara Schwarz eröffnete die Veranstaltung und sprach von einem starken bildungspolitischen Signal, das hier die rund 150 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den ca. 100 Seniorinnen und Senioren gesetzt haben. „Für das gesellschaftliche Leben ist der Dialog der Generationen von entscheidender Bedeutung. Denn nur auf einem breiten Fundament aus Toleranz, Respekt sowie Verständnis, das auch vor Ländergrenzen nicht Halt macht, kann die Zukunft in einem gemeinsamen Europa positiv gestaltet werden. Gerade die aktuellen Entwicklungen zeigen, wie wichtig ein geeintes Europa für die gesellschaftliche und politische Stabilität ist. Dies bedeutet Brücken zu bauen, um einen friedvollen Weg in die Zukunft zu ermöglichen – dies gilt im Kleinen in den Familien sowie am Arbeitsplatz, als auch im Großen für alle Staaten und Regionen in Europa. Daher haben der Erfahrungsaustausch und die aktive Mitgestaltung in einem gemeinsamen Europa eine so große Bedeutung. Sie tragen zur Sicherung eines dynamischen ländlichen Raumes bei. Gerade der Bildungsbereich besitzt eine Schlüsselfunktion, denn Bildung ist die Grundlage jeder kulturellen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen sowie sozialen Entwicklung und daher ein zentrales Zukunftsthema. Für mich zeigen die Diskussionsrunden der Tagung, wie wichtig es ist, persönlich Erfahrungen auszutauschen, Fragen zu stellen und so gemeinsam die Zukunft zu gestalten.“

Bei der abschließenden Podiumsdiskussion konnten sich die Besucherinnen und Besucher vom gegenseitigen Respekt der Generationen überzeugen. Aber auch darüber, dass Jugendliche und Seniorinnen und Senioren die EU gar nicht so unterschiedlich wahrnehmen.
Werte wie Friede, Freiheit, Solidarität sind für Jung und Alt in Niederösterreich gleichermaßen wichtig. Etwa 250 geladene Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten mit Interesse den Ausführungen der Podiumsgäste.
Zum Abschluss gab es einen gemütlichen Ausklang bei Gulaschsuppe und hauseigenen Säften.


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11.11.2016  Ein Tag für dich - Bäuerinnenfachtag!
Ein Tag für dich - Bäuerinnenfachtag!
Am 07.11.2016 war es wieder soweit - 230TeilnehmerInnen nahmen teil und verbrachten einen interessanten Tag am Mostviertler Bildungshof Gießhübl.
Sie kamen von nah und fern aus den Bundesländern NÖ und OÖ.
Unsere Themen waren:
„Die Anti-Ärger- Strategie“
Mag. Angelika Neuhold
„Beckenbodentraining- die Kraft von innen“
Susanne Schwärzler
Die Aktivitäten wurden von den Vortragenden sehr gut angeleitet und die
TN machten voll Begeisterung mit. Sie waren begeistert.
Mit dem Vortrag „ Jeder hat einen grünen Daumen – Tipps fürs Gärtnern“
(Susanne Pammer) wurde das Programm abgerundet.
In den Pausen konnten die TN verschiedene Produkte erwerben und sich mit Köstlichkeiten des Mostviertler Bildungshofes stärken.
Auch die Manufakturei am Mostviertler Bildungshof wurde gerne genutzt.
Es war wieder ein erfolgreicher und gelungener Tag. Die Besucher konnten viel Wissen und Anregungen für sich selbst mitnehmen.
Danke für ihre Teilnahme – wir freuen uns auf Sie im nächsten Jahr!
Fachl. Helga Kölbl


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11.11.2016  Projektwoche „Sichere Waldarbeit“
Von 19. - 21. Oktober besuchte der 2. Jahrgang des Mostviertler Bildungshofes die Bergbauernschule Hohenlehen. Während den Gießhüblern „Sichere Waldarbeit“ beigebracht wurde, durften die Hohenlehner den Pflanzenschutz Sachkunde Nachweis in Gießhübl machen. Bei dem Workshop „Sichere Waldarbeit“ lernten wir das richtige Verhalten bei der modernen Waldarbeit. Dazu gehört die Motorsägenwartung, Schneiden mit der Motorsäge (Fallkerb, Entastung), Forstkransteuerung und Seilwindensteuerung. Natürlich hat uns diese Austauschwoche gefallen.
Der Artikel wurde von den Schülern Thomas Köck und Gregor Obermair verfasst.


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07.11.2016  Facharbeiterbriefverleihung und Aufnahme in den Absolventenverband
Facharbeiterbriefverleihung und Aufnahme in den Absolventenverband
am 27. Oktober 2016

Auch dieses Jahr fand die Verleihung der Facharbeiterbriefe des vergangenen Abschlussjahrganges einen würdigen Rahmen in Form einer eigenen Veranstaltung.
Herr Direktor Ing. Gerhard Altrichter konnte zahlreiche Ehrengäste im Festsaal der Schule begrüßen, darunter LAbg. und Obmann des Absolventenverbandes Anton Kasser, Obmann der Landwirtschaftsmeister LKR Andreas Ehrenbrandtner und viele Vertreter aus den umliegenden Kammern. An der Spitze der Festgäste stand der Vortragende Generalsekretär der Landwirtschaftskammer Österreich Josef Plank.
In seinem Referat fand er ehrliche Worte über die derzeitige Situation der Landwirtschaft. Viele Bereiche bringen rasche Veränderungen in der Zukunft, darunter die neuen Möglichkeiten der Kommunikation und Technologie und die sich verändernden Essensgewohnheiten. Große Chancen sieht er in der Regionalität der Produkte. Dabei ist jedoch jeder Einzelne gefragt und auch der Gesetzgeber müsse sich daran anpassen. Wichtig für diese Herausforderungen ist allemal eine solide Ausbildung, welche die Schüler hier am Mostviertler Bildungshof erfahren. LKR Andreas Ehrenbrandtner meinte in seinen Worten, dass jeder Landwirt Selbstbewusstsein zeigen soll. Nach der anschließenden feierlichen Überreichung der Facharbeiterbriefe, folgte die Verleihung der Stallprofi Zertifikate. Diese dürfen erst mit dem 18. Lebensjahr ausgegeben werden. Als Andenken an die Gießhübler Zeit bekam jeder Absolvent ein Gießhübler Abzeichen.
Bei einer gemeinsamen Jause fand der Festakt einen gemütlichen Ausklang.


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Viel Erfolg