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Natur verrückt

„Begrünungen als Bodenschutz“

lautete das Thema der Veranstaltung die am 26. April 2019 am Mostviertler Bildungshof Gießhübl gemeinsam mit LLWK NÖ, LFI und dem Maschinenring abgehalten wurde.

Am Vormittag wurde ein interessanter Einblick in die Welt der Begrünungspflanzen von Dr. Josef Wasner LK NÖ gegeben.

„Auswirkungen der Begrünungen auf den Boden“ beleuchtete Priv.Doz. Dr. Gernot Bodner von der BOKU Wien.

„Sinnvoller Maschineneinsatz – Von der Zwischenfrucht zur Einzelkornsaat“ war Thema des Vortrages von Ing. Gottfried Hauer / Bildungswerkstatt Mold.

Die drei informativen Vorträge brachten einen tollen Einblick in die Welt der Begrünungen, die positiven Auswirkungen auf den Boden und die Umwelt und eine Überblick der dazugehörenden Technik.   

Am Nachmittag gab es den praktischen Einsatz dieser Technik auf einem Begrünungsfeld des Mostviertler Bildungshofes Gießhübl zu sehen.

Es wurden im Sommer bzw. Herbst 2017 4 abfrostende und 2 winterharte Begrünungen angebaut (zur Verfügung gestellt von Saatbau Linz und RWA). Diese 6 Begrünungen wurden wie folgt „vorbehandelt“:

-          Einkürzung durch Messerwalze im Herbst

-          Einkürzung durch Mulchen im Herbst

-          Mulchen im Frühjahr

-          Keine Maßnahme

Über diese unterschiedlich vorbearbeiteten Begrünungen wurde jeweils folgende Bodenbearbeitungsvarianten gelegt:

-          Keine Bodenbearbeitung

-          Feingrubber

-          2 Formen der Scheibenegge

-          Bodenfräse

die Dabei kam folgende Technik zum Einsatz

-          CrossCutterDisc (Väderstad) – spezielle Form der Scheibenegge

-          Feingrubber (AgriFarm)

-          Scheibenegge (Kuhn)

-          Bodenfräse (Celli)

Der anschließende Maisanbau erfolgte in Direktsaat bzw. Mulchsaat mit der Einzelkornsämaschine Väderstad Tempo.

 

Der gute Besuch besonders des praktischen Einsatzes der Technik am Nachmittag zeigt das rege Interesse der Landwirte am Thema Bodenschutz.