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Podiumsdiskussion „Arbeit und soziale Gerechtigkeit“

Neun Schüler des 3. Jahrganges, der Leiter unserer Schulwirtschaft, Friedrich Höller, die Lehramtsstudentin Maria Resch und der Klassenvorstand der 3a, Julia Danner, folgten am 16. Jänner 2018 der Einladung der Niederösterreichischen Landarbeiterkammer (LAK) zur Podiumsdiskussion „Arbeit und soziale Gerechtigkeit“ nach St. Pölten.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung von einem Impulsreferat von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal, einen renommierten Arbeits- und Sozialrechtler. Er definierte den Begriff „sozial“, der vom lateinischen Wort für „Verbunden“ abgeleitet wird. Dr. Mazal ging darauf ein, dass viele Arbeiten, die früher im Familienverband übernommen wurden, nun Berufssparten darstellen. Ein prägender Satz seiner Ausführungen war, dass die kommenden Generationen Tätigkeiten ausführen werden, die wir jetzt noch nicht kennen.

Für Soziallandesrätin Mag. Barbara Schwarz ist „soziale Gerechtigkeit“ eng mit Solidarität verknüpft. Jeder soll und muss in unserer Gesellschaft sein Möglichstes leisten, wobei sie explizit hinwies, dass sie damit nicht nur die Erwerbstätigkeit meint. In diesem Zusammenhang strich unsere Soziallandesrätin die Verantwortung hervor, die jeder einzelne selbst zu übernehmen hat. Am Podium wurde von einer „Vollkasko-Gesellschaft“ gesprochen. Es darf nicht sein, dass wir unsere Verantwortung nicht wahrnehmen und wir für unsere eigenen Fehler, egal in welchen Ausmaß, die Schuld bei anderen suchen.

Der Präsident der LAK, Ing. Andreas Freistetter, appellierte an den Zusammenhalt in den Betriebsstätten. Er analysierte auch die Veränderung der Gesellschaft im Hinblick auf flexiblere Arbeitszeiten, deren Priorität im Steigen ist.

Am Podium wurde rege diskutiert. Auch unsere Schüler nützten ihre Chance und beteiligten sich daran. Themen waren die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, flexible Arbeitszeiten, der Einzug der Digitalisierung in die Arbeitswelt und viele mehr.

Nach einer gelungenen Veranstaltung und mit vielen Eindrücken machte sich unsere Gruppe wieder auf den Heimweg.